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Geschäftsführer Markt – Wer hat das letzte Wort?

Die internen Entwicklungen in der Alois Heiler GmbH liefen gut: Neue, an den Marktansprüchen orientierte Produkte standen vor der Einführung. Wir verbesserten schrittweise unseren Einstellungsprozess. Die Kollegen erweiterten ihre Kompetenzen. Es begann das Reporting an die Mitarbeiter. Theoretisch war im Betrieb also alles umgestellt. Zeit für große Erfolge!

Die Realität sah jedoch anders aus …

Die Komponente Markt

All die Anstrengungen, die wir auf dem Weg zu einer führungslosen Organisation unternommen hatten, zeigten scheinbar keinerlei Verbesserung der wirtschaftlichen Kennzahlen. Zumindest die Umsatzrendite blieb weiterhin niedrig. Die Analysen zeigten: Wir hatten einer entscheidenden Komponente anscheinend zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt: dem Markt.

Als wir die Marktentwicklung genauer unter die Lupe nahmen, zeigte sich das Problem: Der Gesamtmarkt hatte aufgehört zu wachsen. Trotzdem schossen weiterhin Wettbewerber aus dem Boden und die globalen Konkurrenten erhöhten den Preisdruck. Unsere Probleme waren also keineswegs alle hausgemacht. Obwohl wir intern gerade mittendrin waren, eine fortschrittliche, effizientere Unternehmensstruktur umzusetzen – also voll up to date waren – drohte uns die Entwicklung des Marktes einen Strich durch die Rechnung zu machen. Zumindest hat sie uns das Leben deutlich erschwert. Das zeigte uns wieder einmal, dass es letztendlich zu einem nicht unerheblichen Anteil der Markt ist, der die Entwicklung eines Unternehmens steuert.  

Tendenzen erkennen – und reagieren!

Nun werfen Sie uns vielleicht vor, dass wir die Entwicklungen im Voraus hätten erkennen können. Tendenzen wohin eine Entwicklung geht, sind ja oftmals schon früh erkennbar. 

Ich kann leider nicht anders, als Ihnen recht zu geben – teilweise. Denn selbst wenn sich eine Entwicklung im Markt abzeichnet, bleibt nicht selten zu wenig Zeit, um den richtigen Weg zu finden. Dann gilt es viele wichtige Entscheidungen in kurzer Zeit zu treffen.

Der Anker in stürmischen Zeiten

Aber wie sind wir nun mit der Situation umgegangen? Wir spielten mit offenen Karten, machten vor der Belegschaft alle Entwicklungen transparent. Zu diesem Zeitpunkt hatte unsere Belegschaft bereits drei Jahre Erfahrung mit dieser Art der Kommunikation und gemeinsamen Lösungsfindung. Wir konnten auf viele Werkzeuge, Konzepte und Denkmodelle zurückgreifen, die wir im Rahmen der Transformation erarbeitet und verfeinert hatten – besonders hervorheben kann man hier die Firmen-DNA und das Entscheidungs-Design.
Es war für alle klar, dass eine solche Marktentwicklung für die ganze Belegschaft relevant ist. Dementsprechend intensiv haben sich auch alle mit dieser Thematik auseinander gesetzt. Die erforderlichen Maßnahmen wurden ebenfalls gemeinsam erarbeitet, diskutiert und entschieden.
Das Ergebnis: Eine starke Mannschaft, die bereit war, die neuen Herausforderungen im Markt anzunehmen.

 

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