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Change: Jetzt geht’s ans Eingemachte!

Nun ist unser Buch „Chef sein? Lieber was bewegen!“ seit einigen Wochen auf dem Markt und wir freuen uns über die wahnsinnige Resonanz, die wir darauf bekommen. Nicht nur intern sind unsere Mitarbeiter begeistert, ein Buch über unseren gemeinsamen Change-Weg in den Händen zu halten. Auch das Feedback, das Gebhard und ich von anderen Unternehmern bekommen, bestärkt uns in dem Glauben, dass die Transformation ein richtiger und wichtiger Schritt war. 

Und tatsächlich erst der erste …

Die gegenseitige Bedingung 

Ich war im Oktober mit zwei weiteren Impulsgebern zur Auftaktveranstaltung des BIEC vom Fraunhofer Institut eingeladen. Thema: Digitalisierung und Transformation im Mittelstand. Während die beiden anderen einen technischen Ansatz zur Einführung der Digitalisierung vorstellten, sprachen wir über unseren soziokulturellen Ansatz, bei dem die Veränderung der Unternehmenskultur weit vor allen Technologien steht. Denn wir sind der Überzeugung: Erst der Change der Kultur ermöglicht überhaupt einen nachhaltigen, gesunden Change der Technologien. 

Das ist genau die Erfahrung, die wir bei der Alois Heiler GmbH gemacht haben. Nur weil wir in der Praxis diese Erfahrungen alle machen durften, haben wir nun überhaupt die Möglichkeit darüber zu schreiben und zu reden.

Gemeinsames Mindset

Klar, wenn Sie beim Stichwort Wandel an die Einführung einer neuen Software oder Maschine denken, dann scheint Ihnen eine neue Unternehmenskultur vielleicht übertrieben. Dafür müssen Sie nicht ans Eingemachte gehen. 

Aber ich bin mir sicher, dass es auch in Ihrem Unternehmen Situationen wie die folgende gibt – und genau die machen einen Kultur-Change unumgänglich: Ein angestellter Geschäftsführer, ein Junior- und Seniorchef sind sich nicht einig über die Zukunft des Unternehmens. Der Geschäftsführer will New Work umsetzen. Der Juniorchef ist für die operativen Aufgaben zuständig. Der Senior hingegen traut das dem Junior nicht zu. Solche Unstimmigkeiten können Sie nicht mit einer Ansage von oben klären. Da müssen alle zusammen an einen Tisch sitzen, an einem Strang ziehen und die Vereinbarungen schriftlich fixieren. Nur wenn alle, sowohl die operative Geschäftsleitung als auch die Kapitaleigner, verstanden haben, warum dieser Wandel wichtig und richtig ist, haben sie eine starke, gemeinsame Zukunft.  

Die Sehnsucht ist geweckt!

Dass wir mit unserem Buch in ein Wespennest gestochen haben, merken wir immer wieder. Die Menschen haben das Buch gelesen und es hat in ihnen eine Sehnsucht nach Veränderung geweckt. Sie wissen jetzt, dass sie nicht alleine sind und dass es auch mal okay ist, sich die Blöße zu geben, weil man keine Ahnung hat, wie das große Ganze angepackt werden soll. Es sind die offenen und ehrlichen Geschichten aus unserem Arbeitsalltag, die bei den Lesern so großen Anklang finden. 

Ich finde diese Wissbegierde toll! Auch wenn sie das ist, was mich und Gebhard in eine etwas verzwickte Lage bringt: Nahezu jeder, der selbst eine Transformation in Gange setzen will, fragt uns nach konkreten Tipps für das eigene Unternehmen … Das ehrt uns natürlich wahnsinnig, aber einen detaillierten Maßnahmenplan können wir nicht anbieten. Denn jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg finden. Grundlegende Denkmodelle sowie nützliche Werkzeuge und Erfahrungen bietet unser Buch einige. Das ist nicht viel mehr als eine grobe Karte und ein Kompass. Genau das kann aber auf dem eigenen Weg in die Zukunft gute Dienste leisten!

 

PS: Und falls Sie doch persönliche Unterstützung brauchen: Schauen Sie noch mal auf die allerletzten Seiten im Buch. 

 

 

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